Fußbodenaufbau. Übersicht & Beispiele.

Ein fachgerechter Fußbodenaufbau sorgt nicht nur für einen ebenen Untergrund, sondern erfüllt auch wichtige bauphysikalische Anforderungen. Dazu gehören der Höhenausgleich, die Wärme- und Trittschalldämmung sowie der Estrich als tragende und lastverteilende Schicht.

01

Höhenausgleich

Auf der Rohdecke verlegte Rohrleitungen oder Unebenheiten müssen zunächst ausgeglichen werden. Dieser Niveauausgleich erfolgt in der Regel durch eine Beschüttung, die ein ebenes Verlegen der Dämmschichten ermöglicht – gemäß ÖNORM B 2232.

 

Als Material für die Beschüttung wird häufig Styroporbeton verwendet, der gleichzeitig wärmedämmende Eigenschaften besitzt.

02

Wärmedämmung

Die Wärmedämmung verhindert Wärmeverluste nach unten und verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes. Zum Einsatz kommen Dämmplatten aus unterschiedlichen Materialien, darunter:

 

  • Expandiertes Polystyrol (EPS)
  • Extrudiertes Polystyrol (XPS)
  • Mineralwolle

03

Trittschalldämmung

Trittschall entsteht durch das Begehen einer Geschossdecke und kann in angrenzenden Räumen als störend empfunden werden. Um ihn zu reduzieren, wird zwischen dem Untergrund und dem Estrich eine federnde Trittschalldämmung verlegt. Hierfür werden folgende Dämmstoffe verwendet:

 

  • Steinwolle
  • Mineralwolle
  • Expandiertes Polystyrol EPS-T

Beispielhafte Fußbodenaufbauten

Standardausführung

Nachfolgend finden Sie typische Aufbauten für verschiedene Anforderungen und Gebäudetypen.

Unsere
Partner

Ein schwarz-rotes Logo mit dem Wort „Uplift“ (Aufschwung)
austrotherm
chemotechnik
Ein schwarz-weißes Logo mit einem blauen Dreieck